unterschied-copy-social-tradingWer sich mit dem Thema Copy-Trading auseinandersetzt, der wird früher oder später auch über den Begriff Social-Trading stolpern. Doch worin liegen die Unterschiede oder bedeuten beide Begriffe das gleiche? Oft werden beide Begriffe für eine Art des Handelns verwendet. Dies ist aber nicht komplett richtig, denn es bestehen deutliche Unterschiede zwischen Copy Trading und Social Trading:

Copy-Trading

Beim Copy-Trading wird das Profil eines Traders kopiert. In der Folge läuft es so ab, dass alle Aktionen des kopierten Traders mit dem eigenen Konto ausgeführt werden. Dies bedeutet, dass exakt die gleichen Aktien oder Devisen zum gleichen Zeitpunkt eingekauft oder verkauft werden. Sobald der kopierte Trader eine Handlung ausführt, übernimmt das System diese Handlung in Ihren Account und führt das gleiche aus. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Sie angeben können, wie viel Sie einsetzen möchten. Ihr Einsatz ist nicht an den Einsatz des kopierten Traders gekoppelt. Selbstverständlich enthält das System noch eine Art Notbremse. Sie können jederzeit eine Handlung stoppen oder besondere Bedingungen daran knüpfen. Selbst wenn der kopierte Trader eine Aktion ausführt, müssen Sie das noch lange nicht tun. Der Vorteil vom Copy-Trading besteht normalerweise darin, dass Sie sich mit dem Handeln nicht auseinandersetzen müssen. Sie müssen keine Fachbegriffe lernen, Sie müssen nicht lernen, wie das Handeln funktioniert. Sie müssen lediglich am Anfang einen oder mehrere Trader aussuchen, die Sie kopieren möchten und können sich dann zurücklehnen: Das Geld arbeitet allein.

Social-Trading

Das Social-Trading funktioniert ähnlich wie das Copy-Trading, nur mit dem Unterschied, dass Sie hierbei einen Trader lediglich folgen. Dies funktioniert ähnlich wie bei Facebook. Wenn Sie einem Trader folgen, dann erhalten Sie als Nachricht alle Aktionen, die der Trader ausführt. Ob Sie dann diese Aktionen übernehmen und ebenfalls ausführen, bleibt Ihnen überlassen. Beim Social-Trading legen Sie Ihr Geld nicht in die Hände anderer, sondern entscheiden selbst, was Sie tun. Aus diesem Grund sollten Sie mehr Kenntnisse über das Traden besitzen, als dies  beim Copy-Trading vonnöten ist.

Geld verdienen können Sie mit beiden Systemen. Der große Unterschied besteht darin, dass Sie beim Social-Trading alle Aktionen selbst ausführen müssen. Sie müssen sich in Ihren Account einloggen und entweder ein Produkt auf dem Geldmarkt kaufen oder verkaufen. Beim Copy-Trading wird dies automatisch durchgeführt. Demzufolge benötigen Sie beim Social-Trading mehr Zeit, während das Copy-Trading von allein läuft. Risiken sind bei beiden Systemen gleich hoch – genauso wie die Chance, Gewinne zu erzielen.

Sie sind mit Ihren Leistungen Ihrer privaten Krankenversicherung nicht mehr zufrieden oder haben Sie im Moment ein kleines finanzielles Problem, sodass Sie die Kosten einer privaten Krankenversicherung nicht mehr stemmen können? Dann könnten Sie sich für einen Tarifwechsel entscheiden. Dieser kann jedoch auch Sinn ergeben, wenn keine der oben erwähnten Fakten auf Sie zutrifft. Warum? Die Versicherungsgesellschaften passen in regelmäßigen Abständen Ihre Tarife an, umso stets auf den aktuellsten Stand zu sein und um mit den Konkurrenten Schritt halten zu können. Daher könnte sich Ihr Beitrag durch einen Tarifwechsel um ein nicht unerhebliches Maß senken, obwohl die Leistungen gleich bleiben.

 

So funktioniert ein Tarifwechsel

Jeder Versicherte hat das gesetzliche Recht, einen Tarifwechsel vornehmen zu lassen. Scheuen Sie sich daher nicht, Ihre Versicherung auf einen anderen Tarif anzusprechen. Sie bitten damit nicht um ein Almosen, sondern üben lediglich Ihr Recht dazu aus. Warten Sie auch nicht immer ab, bis Sie am Jahresende mit einem Brief über eine Beitragserhöhung informiert werden. Natürlich sollten Sie spätestens jetzt reagieren. Aber: je früher Sie über einen Tarifwechsel nachdenken und diesen in Angriff nehmen, umso schneller können Sie jeden Monat bares Geld sparen. Wie hoch die Ersparnis sein könnte, erfahren Sie mit einem Mausklick: rufen Sie einen PKV Rechner (z.B. hier) auf und tippen Sie die nötigen Informationen ein. Schon erkennen Sie, ob sich ein Tarifwechsel lohnt oder nicht. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie nach dem Wechsel immer noch alle Leistungen haben, die Sie auch jetzt haben. Es sei denn, Sie können auf die eine oder andere Leistung verzichten.

 

Gesetzliche Bestimmungen

Laut § 204 VVG hat jeder privat krankenversicherter das Recht, den Tarif zu wechseln, wenn er hierdurch entweder schlechtere Leistungen oder gleichbleibende Leistungen in Anspruch nimmt. Lediglich bei einer Erweiterung der Leistungen besteht kein gesetzlicher Anspruch. In diesem Fall dürfte die private Krankenversicherung den Antrag auf höhere Leistungen ablehnen oder einen entsprechenden Risikozuschlag veranschlagen, selbst wenn hierfür keine eindeutigen Gründe vorliegen. Alternativ kann die Versicherung den Antrag auf mehr Leistungen annehmen, aber nach dem Antrag erst einmal eine Wartezeit ansetzen, in der diese Leistungen nicht gewährt werden. Als Versicherter können Sie dem entgegen wirken, indem Sie der Versicherung einen neuen Gesundheitscheck anbieten. Sollte dieser Vorschlag angenommen werden und der Gesundheitscheck positiv ausfallen, so hat die Versicherungsgesellschaft keine Argumente mehr in der Hand, um einen Risikozuschlag zu verlangen oder erweiterte Leistungen abzulehnen.